Sie hat mit ihrer Stimme und ihrem quirligen, authentischen Auftritt viele Menschen an den Bildschirmen begeistert:
Lena Meyer-Landrut aus Hannover “bewirbt” sich momentan in der Fernsehshow “Unser Star für Oslo” um einen Startplatz beim Grand Prix in Oslo für Deutschland. Ihr Auftritt vor Stefan Raab, Marius-Müller Westernhagen und Yvonne Catterfeld mit dem Lied “My same” wurde viel gelobt und hat ihr eine Menge Fans gebracht. Kein Wunder also, dass sich seitdem auch viele Medien für die 18-Jährige begeistern und Lena von der ganzen Aufmerksamkeit regeltrecht überrollt wurde.

Am Freitag hatte nun auch ich das Vergnügen, ein kurzes Minuten-Shooting mit Lena in der Innenstadt von Hannover zu machen. Da Lena momentan im Vorabi-Stress steckt und bereits am Vormittag eine mehrstündige Klausur geschrieben hatte und für die nächste sofort wieder büffeln musste, war leider nur für einen kurzen Fototermin Zeit, direkt nach einem Interview im Teestübchen am Ballhofplatz in Hannover.
Ich hatte mich entschlossen, die Fotos mit Offenblende zu machen, denn der Himmel war wolkenverhangen und wirkte dadurch wie eine große Softbox. Dummerweise hatte es ja auch noch wieder zu schneien angefangen – ein Blitz hätte die Flocken als gruselige helle Spots im Bild aufleuchten lassen. Außerdem hätte die Zeit für ein Blitzsetup gefehlt…
Es ist für den Fotografierten natürlich immer schwer, sich innerhalb von Minuten auf einen Fotografen einzustellen und dann auch noch auf Knopfdruck locker und lustig zu werden. Respekt deshalb vor Lena, die bisher noch nicht oft vor der Kamera stand und es eigentlich sogar hasst – trotz Kälte haben wir ein paar wirklich schöne Fotos hinbekommen, meine ich.
Allerdings ist das bei einer hübschen jungen Frau mit solch einer Ausstrahlung für einen einigermaßen fähigen Fotografen auch kein Kunststück ;-)
Meine Hochachtung hatte Lena übrigens schon vor dem Termin, weil sie bei DSDS bewusst nicht mitgemacht hat, trotz “Bekanntheit” auf jeden Fall ihr Abitur durchziehen will und offensichtlich auch einen sehr schönen, eigenen Musikgeschmack hat. Es gehört viel Mut dazu, trotz des Rats eines “Experten” auf einem (sehr peppigen und schwierigen) Lied für den Auftritt zu beharren, auch wenn es hierzulande kaum jemand kennt.
Lena, ich wünsche Dir alles Gute und hoffe ganz fest, dass du so bleibst wie du bist – auch wenn du ganz berühmt bist! Die paar Minuten mit dir waren sehr lustig und haben einfach unglaublich Spaß gemacht!
So, Hier kommen ein paar der Bilder, die ich übrigens für den Blog stärker nachbearbeitet habe als die, die ich der Nachrichtenagentur geschickt habe – die stehen da nämlich aus Authentizitätsgründen nicht so drauf ;-)

Erstes Bild noch im Teestübchen in der Altstadt von Hannover - mit ISO 2500!









von Stefan Simonsen
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